Schifferverein Undine

  • Home
  • Kontakt
  • Drucken
  • Sitemap
  • Weiterempfehlen
  • Willkommen
  • Vereinsleben
  • Aktuelles
  • Berichte
  • Bildergalerie
  • Undine-Shop
  • Inhaltsübersicht
  • Links
  • Blog
  • Kontakt
  • Gästebuch
Seite durchsuchen

Subnavigation
  • » Reiseberichte
  • » Letzter Raddampfer auf den Rhein
  • » Schiffe auf Rädern (1977)
  • » Die Wasserstraße Maas
  • » Schiffsfahrt mit der „Untstrutnixe“
  • » Ein Fahrgastschiff für die Goitsche
  • » 6. Wasserfest der Stadt Leipzig
  • » 30 Jahre Elbe-Seiten-Kanal
  • » Zur Schiffbarkeit der unteren Saale
  • » Chronik der Saale Schifffahrt
  • » Unstrut - Hallensia
  • » Festrede von Dr. Karl-Heinz Daehre
  • » Ertüchtigung bei Elbe und Saale
  • » Karl Heine
  • » Impressionen von der Donau
  • » Die Saale - Schiffahrt
  • » Seitenraddampfer "Württemberg"
  • » 100 Jahre Dampfschiff "URI"
  • » Der Raddampfer GOETHE
  • » Schiffahrtsgeschichte zu Alsleben
  • » Schiffsunglücke in Magdeburg
  • » Fahrgastschiffahrt auf der Saale
  • » Im Dienste der Wirtschaft
  • » Auf Flüssen und Kanälen
  • » Elbewerft baut Frederic Chopin
  • » Erster Schiffahrtstag 2002
  • » Straßen der Natur
  • » Der Bau des Mittellandkanals
  • » Die Saale
  • » Das Kabinenschiff SPREE
  • » Auszüge aus der Elbschiffahrtsakte
  • » Saalhorn - Mündung der Saale

Schrift: Grösser / Kleiner
Besucher

Home > Berichte > Zur Schiffbarkeit der unteren Saale

Zur Schiffbarkeit der unteren Saale

Zur Schiffbarkeit der unteren Saale

Die Vollendung des Saaleausbaus nach über 70 Jahren ist zwingend erforderlich und schon längs überfällig.

Die 20 km der unteren Saale von Calbe bis zur Mündung in die Elbe sind für die Binnenschifffahrt eine Wasserstraße mit vielen Tücken und Hindernissen. Dort sind gefährliche Kurven - bei Saale km 17, bei Saale km 13, bei Saale 7 und bei Saale km 4.

Die Stromschnelle Trabitz ist bei Saale km 15 zu durchfahren. Weder bei höheren noch bei  niedrigen Wasserständen ist keine Betriebssicherheit des Binnenschiffes gewährleistet. Die  untere Saale ist nur bei mittleren Wasserständen einigermaßen befahrbar.

Während die obere Saale von Halle bis Calbe das ganze Jahr über eine Mindestfahrrinnentiefe von 1,90 m verfügt, ist die untere Saale wie eben beschrieben nur schwierig und noch dazu oft unrentabel zubefahren. Ein weiterer negativer Punkt ist der hohe  Energieverbrauch durch die starken Strömungsverhältnisse der unteren Saale.

Die genannten schwierigen Schiffahrtsverhältnisse und die extrem unterschiedlichen Wasserstände von einer Fahrrinnentiefe von 83 cm bei Niedrigwasser und bis zu  9 m bei Hochwasser in Calbe, machen es der Schiffahrt zusätzlich schwer und schrecken viele Unternehmen ab, die Saale zu befahren. Des weiterem ist der einseitige Schiffahrtsbetrieb zwischen Calbe und Mündung und umgedreht ein Hemniss für die Schiffahrt, der schon 4 Stunden und mehr Wartezeit aufweisen kann  

Um eine ganzjährige Schiffbarkeit zu gewährleisten muß nun endlich der Ausbau der Saale vollendet werden. Eine Lösung, die ökonomisch und ökologisch ist, liegt mit dem vorgeschlagenen Schleusenkanal bei Tornitz nun vor. Der geplante Saalekanal (Seitenkanal) geht jenseits der Hochwasserschutzgebiete entlang und die Saale von Calbe bis zur Mündung bleibt unberührt und freifließend.

Diese Lösung wird von allen Parteien in Sachsen-Anhalt und der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung befürwortet.

Die seit Jahren immer gegen den Saaleausbau und die Schiffahrt auf Elbe und Saale protestierenden Vertreter des BUND müssen dies endlich zur Kenntnis nehmen.

Ich möchte noch einmal verdeutlichen, das der Ausbau der Saale  mit einem nachträglichen Ausbau der Elbe nichts zutun hat.

Die Argumente der Umweltschützer gegen die Schiffahrt könnte man auf das Auto bezogen auch so nennen: Es bringt keinen Sinn eine Autobahn auf einem Feldweg enden zulassen und dann noch sagen - warum fahren dort keine Autos.

Es wird keine Ursachenforschung betrieben, es wird einfach ein schwarzer Peter gesucht „die Binnenschiffahrt“. Es wird mit allen Mitteln versucht, die Binnenschiffahrt im Osten Deutschlands schlecht zumachen, die es  hier bestimmt nicht leicht hat. Der Kampf gegen die Binnenschiffahrt wird unter dem Deckmantel „Umweltschutz“ von dem Vorstand des Aktionsbündnisses „Pro Schiene“ indem der BUND und auch der NABU vertreten sind geführt. Man kann also nicht sagen, es fahren ja sowenig Schiffe auf der Saale und es lohnt sich kein Ausbau, wenn die Bedingungen für eine wirtschaftliche Schiffahrt überhaupt nicht vorhanden sind.

Link: Aufruf an den Landtag, als pdf


Bericht: Ernst-Wilhelm Wehlmann, Vorsitzender des Landesverbandes von Schiffervereinen aus Sachsen-Anhalt und Experte für Saaleschiffahrt © 2006

Top
NewsRSS Feed News
• Binnenschiffer stellen Forderung an Ramsauer
• keine garantie für schiffbarkeit der elbe
• Arbeitskreis gegen Ausbau der Saale
• Eckdaten der Wasserstraße Donau (Quelle Via Donau)

Weitere Newsmeldungen...
Kalender

Weitere Termine...
Aktuelle Themen
Galerien
1_trotha_wehrsaale_und_schleusengraben.jpg
Newsletter


Datenschutzhinweise  |  AGB  |  Impressum
© 2008 Schifferverein "UNDINE" e.V.|   43171 Besucher
Powered by Contrexx WCMS