Regensburg - Die Stadt der Domspatzen
Regensburg war für die Kultur und Kunst des Früh- u. Hochmittelalters von großer Bedeutung. Das mittelalterliche Stadtbild prägen auch heute noch zahlreiche Kirchen, Geschlechtertürme und Patrizierhäuser aus dem 13. u. 14. Jahrhundert, wie man sie sonst nitgends nördlich der Alpen findet.
Der Domplatz ist Mittelpunkt der Stadt. Der Dom St. Peter, mit seinen beiden 105 m hohen Türmen, ist das Hauptwerk der Gotik in Bayern. Im schönen Inneren des Domes befinden sich zahlreiche Kunstwerke. Besonders sehenswert sind das figurenreiche Westportal, die prächtigen Glasmalereien im Chor und die Figuren einer Verkündigungsgruppe an den westlichen Vierungspfeilern. Und das Domschatzmuseum zeigt in den Räumen der ehemaligen Bischofsresidenz Goldschmiedekunst und zahlreiche Textilien vom 11. bis zum 20. Jahrhundert. Auf einem waldumsäumten Hügel östlich von Donaustauf erhebt sich die Walhalla. Sie wurde im dorischen Stil nach den Plänen von Leo v. Klenze erbaut. Ihr Vorbild war der Parthenon auf der Athener Akropolis, und sie galt als "Ruhmestempel der Deutschen".
Passau - Die Dreiflüssestadt
Alexander von Humboldt zählte Passau zu den sieben schönstgelegenen Städten der Erde. Die alte Bischofsstadt liegt prächtig an der Vereinigung der blauen Donau mit dem graugrünen Inn und der moorbraunen Ilz. Mit ihren von der Veste Oberhaus und der Mariahilf Kirche überragten Bauwerken in der italienischen Bauweise der Inn- und Salzachstädte bietet Passau ein einzigartiges Bild: Der Domplatz wird von ehemaligen Domherrenhöfen umrahmt, der Residenzplatz ist von alten Patrizierhäusern umgeben. Die Altstadt befindet sich auf einer schmalen Landzunge, die durch den Zusammenfluß von Donau und Inn gebildet wird. Sie drängt sich mit ihrem Kern um einen Hügel zusammen, von dem malerische Treppengassen zu den beiden Flüssen hinabführen.
Linz - Die Brucknerstadt
Auf einem Berg hoch über Linz thront das stattliche Schloß. Der Bau entstand im 15. Jahrhundert als Residenz für Kaiser Friedrich III., wurde im 16. Jh. erweitert und im Jahr 1800 nach einem Brand erneuert. Westlich unterhalb des Schlosses liegt an der Römerstraße die kleine Martinskirche. Die älteste Kirche Österreichs ist in ihrer ursprünglichen Gestalt erhalten geblieben. Den Mittelpunkt der Altstadt bildet der Hauptplatz, der von Häusern mit barockisierten Fassaden und schönen Renaissancehöfen umgeben ist. Sehenswert ist vor allem das Brucknerhaus, ein Konzert- und Kongreßzentrum, das an den Komponisten Anton Bruckner erinnert, der in Linz mehrere Jahre als Organist tätig war. Alljährlich findet ihm zu Ehren in Linz das internationale Brucknerfest statt.
Melk - Das Benediktinerstift
Melk wird von seinem Benidiktinerstift überragt, das weithin sichtbar auf einem zur Donau steil abfallenden Bergrücken liegt. Es ist eines der bekanntesten und prächtigsten Klöster Österreichs. Die Gebäude des Klosters gruppieren sich um sieben Höfe. Den Höhepunkt einer jeden Besichtigung bildet die Stiftskirche, die als schönste Barockkirche nördlich der Alpen gilt. Ihre beiden Türme sind mit Barockhelmen gekrönt; das Innere des Kuppelbaus besticht durch seine Architektur, die Plastiken und Malerei sowie seine rotgoldenen Farben.
Dürnstein - Die Perle der Wachau
Das barocke Städtchen Dürnstein kann nur zu Fuß besichtigt werden; Autos perken am Stadtrand. Dürnstein ist der wohl bekannteste und meistbesuchte Ort der wachau und wird nicht von ungefähr als "Die Perle der Wachau" bezeichnet. Er ist von Mauern umgeben, die zu der 150 m über dem Ort thronenden Burgruine gehören. Auf der Kuenringsburg saß im Jahr 1193 Richard Löwenherz von England als Gefangener des Herzogs Leopold VI. von Österreich, den er auf dem Kreuzzug beleidigt hatte. Die heutige Pfarrkirche (ehem. Stiftskirche) nennt einen der schönsten Barocktürme Österreichs ihr eigen. Sehenswert sind auch ihr Prunkportal, ihre Stuckreliefes, die Altarbilder, eine reichgeschnitzte Kanzel, das Chorgestühl und der Kreuzgang an der Westseite.
Wien - Die Sissistadt
Cafehäuser, Kunst und Kultur... Wien die Weltstadt mit Tradition, ist einfach unwiderstehlich: kosmopolitisch, nostalgisch und elegant. Wohin auch immer es Sie in Wien verschlägt, Sie werden an jeder Ecke etwas Interessantes entdecken. So etwa den Stephansplatz vor dem bedeutendsten gotischen Bau Österreichs, dem Stephansdom. Er bildet das Zentrum der Wiener Innenstadt und ist heute eine beliebte Flaniermeile. Oder die Wiener Hofburg, die über mehr als sechs Jahrhunderte Sitz der Herrscher Österreichs und über zweieinhalb Jahrhunderte Sitz der deutschen Kaiser war. Und natürlich die Belvedere Schlösser - Sommersitz des Prinzen von Savoyen. Beide Schlösser sind durch einen auf schmalen Geländestreifen ansteigenden Terrassengarten verbunden; der einzigartige Zusammenklang von Bauten und Landschaft macht die Anlage zu einer der schönsten Schöpfungen des Wiener Barock.
Und, und, und..........
Bratislava
Die alte Grenz- und Brückenstadt Bratislava - deutsch Preßburg, ungarisch Pozsony - Hauptstadt und größte Stadt der Slovakei, ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der slowakischen Republik, Sitz des slowakischen Nationalrates und der Regierung. Wahrzeichen der Stadt ist das imposante, viertürmige Burgschloß auf dem Burgberg. Die Anlage entstand als Grenzfestung des Großmährischen Reiches vermutlich im 9. Jahrhundert an der Stelle einer ursprünglich slawischen Burg. Man gestaltete die Burg mehrfach um, ihr markantes Aussehen (im Volksmund "Das umgedrehte Bett") erhielt sie nach einem Umbau in den Jahren 1635 bis 1649. 1761 ließ Kaiserin Maria Theresia, die häufig hier wohnte, das Schloß zu einer prunkvollen königlichen Residenz ausbauen.
Esztergom - Die Schatzkammer Ungarns
Esztergom, die ehemalige Residenz der ungarischen Fürsten und Könige, ist eine der ältesten Städte des Landes. Mit seinen gewaltigen Ausmaßen und der imposanten Kuppel beherrscht der erst 1856 vollendete Dom das Stadtbild. In seinem Inneren befindet sich eine Schatzkammer, die eine der reichsten Sammlungen sakraler Kunst bewahrt. Das älteste Stück ist ein ovaler, im 9. Jh. in Metz angefertigter Bergkristall mit eingeritzter Kreuzigungsszene. Im christlichen Museum befindet sich eine bedeutende Gemäldegalerie mit Flügelaltären und Skulpturen aus dem 15. Jh., sowie eine Sammlung romanischer Meister.
Budapest - Paris des Ostens
Die ungarische Hauptstadt Budapest entstand erst erst im Jahr 1872, als man die Siedlung Alt-Ofen, die auf einem Bergsporn angelegte Königsstadt Buda und die auf der anderen Donauseite gelegene Siedlung Pest zusammenfasste. Im Stadtgebiet von Budapest sind die reichsten Thermal-Mineralwasser-Vorkommen Europas aufgeschlossen. Aus 123 Quellen sprudeln heilkräftige, unterschiedlich temperierte Wasser. Budapest ist heute die bevölkerungsreichste sowei kulturell und wirtschaftlich bedeutendste Metropole Ostmitteleuropas. Kein Wunder, daß die Satdt eines der beliebtesten Reiseziele des internationalen Städtetourismus ist. Das "Paris des Ostens" lockt mit großartigen Sehenswürdigkeiten, unzähligen historischen Städten und sage und schreibe 64 Museen und Kunstgalerien. Den stärksten Eindruck von Budapest werden Sie haben, wenn Sie an Bord unseres Schiffes in die Stadt einfahren: Auf den Hügeln liegt Buda mit vielen imposanten Villen, Türmchen, der Burg, der Matthiaskirche, dem Königspalast, der Fischerbastei und dem 240 m hohen Gellertberg. In der Ebene liegt Pest mit neueren Bauten und dem Parlament.
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Linz - Oberösterreich |
Linz - Anleger des Dampfers |
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Talfahrer in der Wachau |
Hochseilfähre in Spitz / Wachau |
![]() Dürnstein in der Wachau - Stift |
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Dampfer Stadt Wien in der Wachau |
Schleppzug zu Berg in der Wachau |
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Heckradschlepper |
Schleppzug |
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Die Wiener Hofburg |
Wien - Donaulände |
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Mit dem Schnellboot nach Budapest |
Wien und seine Fiaker |
Bericht und Fotos Galky © 2004