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Straßen der Natur

Straßen der Natur - natürliche Transportwege

Arm in Arm mit der Natur

Flußlandschaften haben ihren besonderen Reiz. Der Fluß formt ihr Gesicht und läßt Lebensräume entstehen. Faszinierend, wie sich die Flußschleifen durch das Moseltal ziehen. Oder mit welcher Kraft der Rhein durch die Landschaft strömt. Flüsse sind Straßen der Natur. Sie sind Verkehrsweg und Lebensraum zugleich. Vieles findet hier zusammen: Tierarten in ihrer natürlichen Umgebung, erholungssuchende Menschen und natürlich die Binnenschiffahrt.

Bei der vielfältigen Nutzung der Wasserstraßen wird darauf geachtet, daß sich die verschiedenen Bereiche nicht stören: Die Binnenschiffahrt profitiert von der Kraft des Wassers und ist darauf bedacht, die Qualität des Wassers nicht zu beeinträchtigen. Denn der Mensch schöpft 70 % des Trink-und Brauchwassers aus den Fließgewässern, und schont so wertvolle Grundwasserreserven.

An Flüssen und Kanälen haben Pflanzen und Tiere ihr Zuhause. Naturfreunde wissen das. Auch für den Freizeit- und Erholungssuchenden halten Flüsse und Kanäle einiges bereit: Urlaub am Ufer, Picknick am Fluß, Wassersport, Angeln und viel Ruhe. Wer Flüsse und Kanäle einmal unmittelbar kennenlernen möchte, löst einfach eine Karte auf einem der Ausflugsschiffe. So nähert man sich vielfältig dem einzigartigen Erlebnis Wasser.


25.000 km Wasserstraßen führen durch Europa, 7300 km davon durch Deutschland: Die Verkehrswege der Binnenschiffahrt. Auf ihnen werden Tag für Tag riesige Gütermengen bewegt. Hätten Sie gewußt, daß die Binnenschiffahrt in Deutschland fast die gleiche Transportleistung erbringt wie die Deutsche Bahn auf der Schiene ?


Der größte Schubverband mit 6 Leichtern verfügt über 16.000 Tonnen Tragfähigkeit. Er ersetzt damit 400 Eisenbahnwaggons oder 650 LKW.
Und ein einziges Großmotorgüterschiff von 3000 Tonnen Tragfähigkeit transportiert soviel wie 76 Waggons oder 100 LKW.


Mit einem Minimum an Energieaufwand erreicht die Binnenschiffahrt also ein Maximum an Transportleistung.
Wie kein anderer Verkehrsträger schont sie damit natürliche Ressourcen und vermeidet unzumutbare Belastungen von Natur und Mensch.


Bericht Galky © 2002

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